warum Plankton als Futter die beste Wahl für Ihr Aquarium ist:

Schont die Umwelt!

Zur Herstellung konventioneller Futtersorten, wird Fischmehl verarbeitet weil dieser ein noch sehr günstiger Rohstoff ist und dieser die, für die Tiere notwendigen Omega-3-Fetsäuren liefert.

Fischmehl wird aus kleinen Fischen produziert die überwiegend vor der Westküste Südamerikas gefangen werden. Dabei gibt es keine Auflagen, welche Fischarten und in welcher Größe, gefangen und zu Fischmehl verarbeitet werden dürfen. So kommen auch seltene und vom aussterben bedrohte Tierarten in die Fangnetze und die Töpfe der Hersteller.

So werden ganze Fischbestände ausgerottet und zu Pulver verarbeitet, welches (besonders in Aquakulturen) im schlimmsten Fall, bloß zum Teil gefressen wird und dann auf dem Grund verrottet (somit das Umgebungswasser belastet und Algen fördert) oder Schädlingen zugute kommt.

Zur Produktion von einem Kilo Aquakultur-Fisch, benötigt man ca. zwei Kilo Wildfisch. Mit unseren Fischen in Aquarien verhält es sich dabei nicht anders (reine Algenfresser ausgenommen).

Berge von toten Fischen für die Fischmehlproduktion / Quelle: http://www.meeresstiftung.de/ueberfischung-unterschaetzt/
Berge von toten Fischen für die Fischmehlproduktion / Quelle: http://www.meeresstiftung.de/ueberfischung-unterschaetzt/

Verringert CO2

Phytoplankton braucht zum Wachstum neben Licht, Makronährstoffen, Mikronährstoffen und Spurenelementen, CO2 zum Wachstum. Als Nebenprodukt entsteht dabei SAUERSTOFF.

CO2 gelangt über die Luft und über alle im Aquarium  lebenden Organismen ins Wasser.

Durch die Reduzierung des CO2-Wertes (Kohlensäure) im Aquarium, stabilisiert bzw. erhöht sich logischerweise auch der PH-Wert.

 

Während der Dunkelphase verbraucht das Phytoplankton jedoch Sauerstoff, wodurch die Bilanz abgeschwächt wird.

Nichtdestotrotz wird mehr CO2 (Kohlenstoffdioxid) im Phytoplankton gebunden, als erzeugt wird und in den Nahrungskreislauf transportiert.

Dieser verinfachte Keislauf zeigt wie CO2 von diesem System aufgenommen und zum Schluss wieder abgegeben wird. Quelle: Falkowski & Oliver 2007- http://www.nature.com/nrmicro/journal/v5/n10/fig_tab/nrmicro1751_F2.html
Dieser verinfachte Keislauf zeigt wie CO2 von diesem System aufgenommen und zum Schluss wieder abgegeben wird. Quelle: Falkowski & Oliver 2007- http://www.nature.com/nrmicro/journal/v5/n10/fig_tab/nrmicro1751_F2.html

Gesunde und starke Tiere mit satten Farben

Unser Futter enthält einen sehr hohen und natürlichen Anteil essentieller Omega-3-Fettsäuren welche für die optimale Entwicklung und die Gesundheit der Tiere unabdingbar sind. Zudem bietet es einen hohen Anteil an Karotin, dass für die Farbintensivität der Tiere verantwortlich ist.

Zusätze, wie z.B. Knoblauch und Vitaminpräparate sind damit überflüssig, da das Immunsystem der Tiere auf eine völlig natürliche Art und Weise unterstützt wird.

Fördert den gesunden Jagdinstinkt der Tiere

Lebendfutter fördert den gesunden Jagdinstinkt der Fische und lässt die Leber der Tiere auch nicht so schnell verfetten wie z.B. Frostfutter. Die Tiere werden auf eine natürliche und interessante Weise über Stunden, Tage und gar Wochen beschäftigt, da das Zooplankton zwar sofort gejagt wird aber es dennoch die Möglichkeit hat, sich zu verstecken und weitehin ggf. zu reproduzieren.

Je hungriger jedoch die aktiven Jäger sind, desto weniger Zooplankton bekommt überhaupt die Chance, irgendwo Schutz zu finden. Bereits satte Tiere bekommen so nicht die Menge an frischem Zooplankton wie hungrige und können auch mit starkem, terretorialem Verhalten oder starker Dominanz anderen Fischen gegenüber keinen Vorteil aufbauen, da das Problem der Jagd mit vollem Bauch weiterhin bestehen bleibt. Dadurch kehrt auch mehr Harmonie in das System, da die größeren Aggressoren durch ihr aggresives Verhalten nicht weiter kommen. Das haben die Tiere auch sehr bald verstanden und suchen dann lieber ausdauernd, über Stunden hinweg das Becken ab, als Energie beim dominieren anderer Beckenbewohner zu verschwenden und dadurch keinen direkten Vorteil bei der Nahrungssuche zu haben. So kehren Fische z.B. nach vielen Jahren der Flocken- oder Granulatfutterversogung, wieder zu ihrem natürlichen Fress- und Jagdverhalten zurück und beziehen wieder ihren nomalen Lebensraum (zumindest den Teil des Aquariums, der diesem Lebensaum am ehesten entspricht).

© imago/Bluegreen Pictures
© imago/Bluegreen Pictures

Verbessert die Wasserqualität und sauberkeit ihres Aquariums

Dass das Phytoplankton zum Wachstum größtenteils Nitrat und Phosphat verbraucht und somit das Aquarium von überschüssigen Nährstoffen befreit, wurde ja bereits weiter oben erläutert.

Die Funktion des Zooplanktons ist aber nicht zu unterschätzen und für jedes funktionierende Aquariumsystem essentiell. Sehr kleines Zooplankton wie Brachionus oder Tisben z.B., regulieren auf natürlichem Wege Phytoplankton und lassen das Aquariumwasser nicht vergrünen (sehr wichtig falls die Nährstoffwerte zu hoch sind). Mysis und Flohkrebse widerrum verwerten Detritus und Mulm, halten das Becken schön sauber und verhindern die Bildung von Phosphatdepots. Größeres Zooplankton wie Palaemon varians, fressen ebenfalls das zuvor genannte. Zusätzlich aber, reduzieren sie auch die Bildung von Algen im Becken und regulieren die Bestände kleinerer Zooplanktonarten.